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Mit MAX FACTOR in L.A. – die besten Take-Aways aus Workshop, Masterclass & Interviews

Mit MAX FACTOR in L.A. – die besten Take-Aways aus Workshop, Masterclass & Interviews

Ich war mit Max Factor in Los Angeles – das kann kaum an Euch vorüber gegangen sein, denn auf Instagram habe ich Euch an meinem 72 Stunden LA-Trip durch die Linse schauen lassen. Drei voll gepackte Tage durfte ich mit dieser tollen Beautymarke an ihren Geburtstort reisen, um verschiedenste Blicke hinter die Kulissen zu werfen. So standen ein Besuch im Max Factor Museum am Walk of Fame sowie eine exklusive Masterclass und ein Interview mit Global Max Factor Make-Up Artist Wendy Rowe als auch ein R&D Workshops mit Dr. Anke Ginzburg, die für Max Factor unter anderem Produkte mitentwickelt, auf dem Programm. Alles äußerst spannende und gehaltvolle Programmpunkte für einen Beautynerd wie mich und natürlich will ich auch Euch einen gewissen Einblick als auch die besten Tipps und Tricks, die mir zum Beispiel Wendy Rowe verraten hat, nicht vorenthalten. Ich habe Euch daher die wichtigsten Take-Aways meines Max Factor Trips heute hier kompakt zusammengefasst und hoffe, dass sie Euch mindestens genauso bereichern wie mich.

Max Factor – who?!

Max Factor gab es wirklich, das war meine erste Erkenntnis. Nicht schwer zu erkennen am eigenen Stern auf dem Walk of Fame, der gleichzeitig der erste Stern war, der an eine Person außerhalb der fünf regulären Kategorien Live Theater, Motion Pictures, Radio, Recording und Television, vergeben wurde. Die Person Max Factor, der um 1870 herum in Polen geboren wurde, kam Anfang des 20. Jahrhunderts mit 27 Jahren mit seiner Familie nach Los Angeles und sein Charakter wurde mir von der Museumsdirektorin so beschrieben: ‚Max war eine Rarität unter den Männern, denn im Gegenteil zum Rest war er schon immer der Überzeugung, dass Frauen sich grundsätzlich schön fühlen sollten‘. Für die damaligen Verhältnisse war das absolut keine Selbstverständlichkeit und so stach Max schon damals hervor.

Als er dann noch als Erster begann, Film-Make-up in Kosmetik für ‚echte Frauen‘ zu übersetzen, war das der erste Schritt in eine Karriere, die tatsächlich ihres Gleichen sucht. Besonders bewusst ist mir das nochmals geworden, als ich im Max Factor Museum direkt am Walk of Fame Max Factor’s erste Kosmetikprodukte, seinen Schminkkoffer, die speziell gestrichenen Räume für unterschiedliche Haar- und Hautfarben (Max Factor erfand das Konzept des ‚Color Harmony Make-ups‘) und die Menge an Filmplakaten, Schnappschüssen mit Prominenten und Film-Requisiten aus dieser Ära begutachten konnte.

Das i-Tüpfelchen der ganzen Geschichte rund um Max Factor ist, dass er tatsächlich das Wort ‚Make-up‘ erfunden hat.

Max Factor war also Visionär, Erfinder, Maskenbildner, Unternehmer, Feminist und Beautyfanatiker. Ich kann nur jedem raten bei einem LA-Besuch einen Stop im Max Factor Museum einzulegen, denn hier erfährt man eigentlich erst in vollem Umfang, auf welchem Fundament die heutige Beautymarke aufgebaut ist. Einen weiteren Einblick in die Marke Max Factor bekam ich dann im Interview mit Model und Global Brand Ambassador Cameron Russell, die ich für ein herrlich entspanntes Interview treffen durfte. Ganz anders als viele Testimonials unterhielten wir uns offen über Augenringe, über ihre so herrlich erfrischende Einstellung zu Beauty im Allgemeinen und was sie an ihrem Job für Max Factor so toll findet. Das gesamte Interview findet ihr auf meinem IGTV.

Research & Development Workshop

Aber es folgten zwei weitere sehr gehaltvolle Programmpunkte, aus denen ich so einiges mitgenommen habe: ein Research & Development Workshop mit Dr. Anke Ginzburg, deren Job als ‚Director Scientific Communications Global Consumer Beauty‘ nicht spannender hätte sein können. Sie liebt ihren Job und bringt so viel Leidenschaft für ihre Tätigkeit mit, wie ich es selten erlebt habe. Sie kennt jedes Produkt, jeden Inhaltsstoff und jede Zusammensetzung. Innerhalb ihres Workshops mischten wir unsere eigene Creme, lernten wie Hautpflege und Make-up Hand in Hand gehen und welcher Inhaltsstoff welchen Effekt verantwortet. Die perfekte Situation, um mal einige Fragen loszuwerden.

Welche Haupteigenschaften sollte jede Foundation mindestens abdecken?

„Ganz klar: Feuchtigkeit spenden, mit einem guten Lichtschutzfaktor schützen und natürlich abdecken. Idealerweise reagiert eine Foundation auch auf die hauteigene Erneuerung. Hier setzt unser Teintprodukt an, was demnächst auf den Markt kommt.“

Wie ist eine Foundation aufgebaut?

„Grundsätzlich sind immer zwei Komponenten enthalten: ein Weichmacher, also etwas was die Haut geschmeidig macht, und ein Feuchthaltemittel, also etwas, was Wasser anzieht und es in der Haut bindet. Letzteres ist oft Hyaluronsäure. Und dann wären da natürlich noch die Pigmente für die Deckkraft.“

Wie finde ich die für mich passende Foundation im Max Factor Sortiment? Oft steht man vor dem Regal mit all den schönen Tuben und Tiegeln und weiß absolut nicht, wo man anfangen soll?

Im Max Factor Sortiment gibt es Teintprodukte mit verschieden starker Deckkraft. Herunter gebrochen kann ich sagen: der ‚Facefinity All Day Matte Stick‘ (ca. 16 €) liefert mittlere bis hohe Deckkraft, die ‚Facefinity All Day Flawless Foundation‘ (ca. 14 €) liefert gute, semi-mattierende Deckkraft, die ‚Facefinity Compact Foundation‘ (ca. 13 €) ist eine mattierende Puderfoundation für mittlere Deckkraft und unser neuester Clou setzt ebenfalls hier an, aber dazu bald mehr.

 

Masterclass & Interview mit WENDY ROWE

Am liebsten hätte ich noch tausend weitere Fragen gestellt, aber es war Zeit für die Masterclass mit Wendy Rowe, die nach Jahren bei Burberry letztes Jahr vom Luxussegment in die High Street Kosmetik gewechselt ist und sehr viel Erfahrung mit bringt. Als Creative Director und Global Max Factor Make-up Artist verantwortet sie seit gut einem Jahr nun Farben und Finishes, die neuen Produktentwicklungen und die Looks, die man auf Plakaten, Runways und Co. von Max Factor sieht. Ihr könnt Euch sicherlich schon denken, wie heiß ich auf ihre Masterclass war. Und ich behielt recht, denn die Stunde war voll gepackt mit wertvollen Tipps und Tricks, die ich Euch der Einfachheit halber hier zusammengefasst habe:

  • Wendy’s Favorit aus dem Max Factor Sortiment: die ‚2000 Calories Waterproof Mascara‘ (ca. 7 €) – die wasserfeste Variante, da sie Wimpern mehr und vor allem langanhaltenden Schwung verpasst
  • Wendy’s genialer Trick, um (erhabene) Pickel abzudecken: ein Wattestäbchen in Concealer tupfen und mit dem Q-Tip dann mit wenig Druck über die Hautunreinheit rollen. So erreicht man im Gegenzug zu Fingerspitze oder Pinsel alle Seiten und deckt flächiger ab
  • Wendy’s Trick, um das Maximum aus farbigem Augenbrauengel herauszuholen: niemals mit dem Produkt bzw. dem Bürstchen auf die Haut gelangen, sondern immer nur die Augenbrauenhärchen stylen
  • Wendy’s 1-Minute-Smokey-Eye: einen schwarzen oder brauen Kohl auf dem Handrücken auftragen, mit einem dünnen Pinsel etwas von Farbe aufnehmen, entlang der oberen Wimperlinie auftragen und mit den Fingern auf dem beweglichen Lid verblenden. Wem das zu wenig ist, der trägt am unteren Wimpernkranz noch etwas Farbe in der Mitte des Auges auf. Das öffnet das Auge und kreiert eine schmeichelnde Mandelform

Gut, oder? Aber es kam noch mehr, denn das waren lediglich meine Take-Aways aus der Masterclass. Direkt im Anschluss hatte ich noch die Gelegenheit Wendy zu einem 1:1 Interview zu treffen. Seid ihr ready? Dann kommen hier 5 Fragen an Wendy Rowe aka der Frau, die mich sehr inspiriert hat.

Wendy, du bist Kreativdirektorin und Global Make-up Artist für Max Factor. Was bedeutet das ganz genau? Mischt du selbst im Labor Farben an oder wie kann man sich das vorstellen?

Früher bin ich tatsächlich selbst im Labor gestanden, heute schaffe ich das zeitlich nicht mehr. Ich versuche viel mehr, meine Vision so genau wie möglich zu schildern, also welche Produkte ich mir für das Max Factor Sortiment wünsche, wie sie aufgebaut sein sollen, welche Textur sie besitzen sollen. Oft sitze ich über mehreren Entwürfen und Laborsamples und gebe dann Feedback. Das geht dann über Monate so hin und her und irgendwann passen Textur, Finish, Deckkraft. Manchmal kombiniere ich auch verschiedene Produkte und Entwürfe und kreiere daraus ein neues Produkt. Ich nerve dann alle so lange, bis ich das habe, was ich wollte.

Wenn du mich fragst, kommt dieser Extra-Effort auch in einem Beautyprodukt durch. Also ich kann nur für mich sprechen, aber ich merke schon, ob in einem Produkt Herzblut steckt oder ob es nur eine Lücke in einem Sortiment füllen soll.

Ich stimme dir vollkommen zu. Ich glaube auch, dass die Beautymarken von Make-up Artisten aktuell so erfolgreich sind, weil dahinter jemand steht, der genau weiß was ein Produkt können muss und wie das Finish sein soll. Sie kennen ihre Arbeit und wissen, welches Handwerk sie dafür brauchen. Und genau diesen Input lasse ich nun eben auch in meine Kreationen für Max Factor einfließen. On top verantworte ich natürlich aber auch die gesamte visuelle Kommunikation für alle Kampagnen. Dass ich das alles für eine Marke wie Max Factor machen darf, die eine echte Heritage hat, ist unbeschreiblich und macht mich sehr stolz. Auch die Arbeit mit Cameron, einem Model das lustig ist, hart arbeitet und eine starke eigene Meinung hat, ist neu für mich und macht viel Spaß.

Max Factor launcht demnächst ein neues Teintprodukt, an dessen Entwicklung du auch bereits mitgearbeitet hast. Ist dieses Produkt zugleich auch dein liebstes aus dem Max Factor Sortiment?

Ja, definitiv! Der Grund hierfür ist, dass es so viele verschiedene Frauentypen erreichen und zufrieden stellen wird. Die Textur ist einzigartig, so schmeichelnd und die Haut sieht so schön aus durch sie! Am schönsten wird das Finish übrigens, wenn man sie mit den Handballen in die Haut einarbeitet und leicht andrückt, das schon mal als Tipp 🙂

Wendy’s Tipps angewandt

Vielen Dank, das werde ich auf alle Fälle ausprobieren. Du hast ja generell auch eher einen ‚einfacheren, alltagstauglichen‘ Ansatz zu Beauty. Du bist niemand, der Stunden lang verschiedene Lidschatten miteinander verblendet, richtig? Du magst es einfach und unkompliziert.

Ja, richtig! Ich kann einfach bis heute nicht verstehen, warum Make-up Artisten Looks schminken, für die keine Frau im normalen Leben Zeit hat. Ich mag es praktisch, einfach und ganz und gar nicht perfekt. Ich brauche nicht hundert verschiedene Farben, die ineinander übergehen – man muss sich das Leben nicht bewusst erschweren. Die normale Frau ist kein Make-up Artist und hat nicht Jahre lange Erfahrung wie ich auf dem Kasten. Mir geht es daher vor allem darum, für Max Factor Produkte zu kreieren, die jede Frau verwenden kann, und die das Beste aus ihr hervorheben, ohne gekünstelt zu wirken.

Diesen Ansatz finde ich super und kann’s kaum erwarten deine Produktkreationen nächstes Jahr in den Händen zu halten. Vielleicht noch zu guter letzt: gibt es etwas, also eine Art Go-to Trick, der bei jeder Frau funktioniert?

Natürlich, den verrate ich dir sehr gerne. Mein Go-to Trick ist, dass man die Augen mit einem braunen Kajal umrandet und dann einen dezent helleren, braunen Lidschatten darüber gibt. Alles verblenden, etwas Mascara – diese Kombination steht jeder Frau! Wer Braun nicht mag, kann auch Schwarz, Taupe oder Mauve verwenden. Das sieht immer toll aus, garantiert! Am Ende gilt aber eh für alles mein Mantra:

„If somebody told you to follow the rules, they‘re wrong. there are no rules“

Vielen Dank für das inspirierende Interview, liebe Wendy! Und herzlichen Dank an Max Factor für diese fantastische Reise, auf der ich so viele tolle Menschen, aber auch die Marke Max Factor noch einmal von einer ganz anderen Seite kennenlernen durfte. Ich habe nun definitiv verstanden, was ihr mit eurem Hashtag #MaxIsBack meint: Max Factor ist als Beautymarke nach Jahren des Dornröschenschlafs definitiv mit neuen kreativen Köpfen und mega spannenden Produkten zurück!

Dieser Text entstand im Rahmen einer Pressereise auf Einladung von Max Factor. Dieser Artikel ist jedoch nicht bezahlt und alle genannten Produkte sind ohne Bezahlung und/oder aufgrund meiner persönlichen Überzeugung des Produkt integriert. Auch freiwillige Marken- oder Produktnennungen gelten aktuell als werbliche Inhalte, die per Gesetz zu kennzeichnen sind. Im Text befinden sich neben Markennennungen auch Affiliate Links, über deren Verkauf eine Provision an mich ausgeschüttet wird. Solltest du diese nicht nutzen wollen, bitte ich dich die Shops direkt aufzusuchen und deine Cookies zu löschen. Alle Bilder © theOC, PR

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