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Sunday Reads: The Business Of Blogging

Sunday Reads: The Business Of Blogging

Wenn man uns vor 10 Jahren gesagt hätte wie unser beruflicher Alltag heute aussieht, dann hätten wir womöglich kein Wort geklaubt. Vor 10 Jahren, Vicky’s Blog gerade mal acht Monate alt war und Kathi noch mit dem Gedanken spielte einen eigenen Blog zu starten, gab es unseren Beruf noch nicht. In der Zwischenzeit, verdienen wir unseren Lebensunterhalt mit dem Bloggen – und sämtlichen anderen Jobs die sich daraus entwickelt haben. Von Instagram zum Beauty Concept Store, vom Blog zur eigenen Modekollektion, von einer Online Plattform zur VOGUE.de Partnerseite… das sind alles Jobs und Karrierechancen, von denen wir vor 10 Jahren noch nicht mal gewagt hätten zu träumen.

Fakt ist, das Bloggen hat sich spätestens im Jahr 2019 als echter Job etabliert. Auch wenn so manch einer verleitet ist unsere täglichen To-Dos auf hübsche Selfies und die Suche nach der perfekten Tasse Kaffee zu reduzieren, sind wir stolz auf unseren Beruf und wissen, dass dieser viel mehr als die oberflächlichen Inhalte, die man auf Instagram präsentiert bekommt, beinhaltet. Passend zum Geschäftsmodell des Bloggens, sind uns in den letzten Wochen einige Artikel untergekommen, die wir heute mit euch teilen möchten.

Sunday Reads: The Business of Blogging - Love Daily Dose

Influencer und Politik: Vicky’s Papa hat uns letztes Wochenende diesen Artikel aus der Frankfurter Allgemeine geschickt. Die Konferenz „Watchdog 19“ in Köln diskutiert die Rolle von Influencern – wie so viele andere es auch tun. Auf einmal sei da ein Interesse für Wahlen und Politik, für Urheberrecht und Klimawandel? „Das sind eure Inhalte und nicht mehr die Wimperntusche?“ Der „legendäre Rezo“ habe „das erste Mal bewiesen, dass ein Influencer mehr kann“. Und seither gehe es rund.

Karriere in Social Media? In der Absatzwirtschaft berichtete Vanessa Blome erst kürzlich darüber, wie sie von einem Hobby in einen Nebenjob schlitterte, der 50.000€ jährlich abwarf. Ähnlich wie wir, kam Vanessa 2010 mehr oder weniger zufällig zum Bloggen. Als reines Hobby. Vicky bloggt seit 2010, Kathi seit 2012. Das ist eine gefühlte Ewigkeit. Eine solche Ewigkeit, in der es Instagram noch nicht einmal gab. Auch wenn wir nicht alle Aussagen von Vanessa unterschreiben können – zB. “Spätestens heute, in Zeiten von “Fridays for Future” finde ich es peinlich, jeden Tag ein neues Outfit zu präsentieren oder von Reiseziel zu Reiseziel zu jetten und einem Otto Normalverbraucher zu suggerieren, dass dieser Lifestyle erstrebenswert ist.” – aber auch wir merken ein persönliches Verlangen nach mehr Substanz. Nach zweiten Standbeinen und nach Inhalten, wie beispielsweise unsere Job Reports, die anderen Frauen eine Platform bieten und nicht nur uns selbst in das Rampenlicht stellen.

Österreichs Mode-Blogger wagen den nächsten Schritt: Im Sommer hatten wir die Chance in persönlichen Interviews dem Kurier mehr über unsere neuen Unternehmungen zu erzählen. “Ihre Instagram-Fangemeinden nützen heimische Influencer jetzt, um sich als Designer und Beautysalon-Besitzer ein neues Standbein aufzubauen.” Wir finden es unheimlich toll, wie viel Support und positives Feedback uns die Wiener Medienlandschaft entgegenbringt. Während ein allgemeines Gerücht herrscht, Redakteurinnen und Bloggerinnen seien im ewigen Twist, können wir nur Gegenteiliges behaupten. Ob es Magazine wie die WOMAN, die Miss (in der Kathi seit November eine monatliche Kolumne schreibt) oder Tageszeitungen wie der Kurier oder die Presse sind – wissen wir es sehr zu schätzen, dass wir hier zu Wort kommen dürfen.

“Everybody needs a Moe”: Hier sind wir wieder beim Thema Selfies und Coffee Dates. Das Bloggen ist mehr als das! Wir vereinen unterschiedlichste Berufstitel in einer Person. Wir schreiben, wir fotografieren, wir erstellen Redaktionspläne, wir machen die Buchhaltung, Lohnverrechnung für unsere Mitarbeiterinnen, betreiben Office Management, erstellen Kampagnenkonzepte und anschließende Reportings, halten Vorträge und Workshops. Wir hetzen ständig der explodierenden Inbox hinterher und wissen oft nicht wo genau Berufliches aufhört und Privates anfängt. Influencerin Danielle Bernstein betreibt einen noch viel größeren Account als wir ihn haben, ist Gründerin mehrere Firmen. Da verliert man irgendwann den Überblick. Kein Wunder also, dass der Wunsch nach einer passenden Management Plattform immer größer wurde. Da es kein passendes Produkt auf dem Markt gab, kreierte sie ihr eigenes – perfekt angepasst auf den Workflow eines Bloggers: Moe borrows its name from Bernstein’s long-time assistant Moe Peretti, who has long been in charge of completing all of these various tasks for the WeWoreWhat brand, and now serves as the its chief brand officer. As Bernstein put it simply to Business Insider: “Everybody needs a Moe.”
Anfang Oktober wurde Moe lanciert und der Business Insider und Entrepreneur, sowie unzählige andere Medien haben bereits darüber berichtet.

Sunday Reads: The Business of Blogging - Love Daily Dose


*photos by Patrick Langwallner

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